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Pforzheimer Zeitung Artikel erstellt von Harald Holzinger erschienen am 23.06.2003 |
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| Wort der „offenen Kirche“ gelebt | |||
| Evangelische
Haidach-Gemeinde feierte ihr 25-jähriges Bestehen – Programm gut angekommen – Viele Gratulanten |
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PFORZHEIM. Mit einem Festakt und einem gut besuchten Festgottesdienst hat die evangelische Gemeinde Haidach das 25 Jährige Bestehen des Gemeindezentrums gefeiert. | ||
| Das Theaterstück „Der neue Pfarrer“ hat beim Kirchen-Jubiläum auf dem Haidach viel Heiterkeit ausgelöst. (Foto: Holzinger) | |||
| Viele
Gratulanten, Pfarrer, Diakone und Mitarbeiter haben dabei die segensreiche
Vergangenheit Revue passieren lassen. Wenn ein Jubiläum gefeiert wird, ist der Festakt meist nicht mehr weit. So auch bei der evangelischen Gemeinde auf dem Haidach. Dort war der Anlass, dass das Gemeindezentrum vor 25 Jahren seiner Bestimmung übergeben worden ist. Grund genug, an diese Tatsache zu erinnern. |
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| Kein „starrer Abend“ | |||
| Wer
allerdings einen starren Abend erwartet hatte, sah sich angenehm überrascht.
Pfarrer Eberhard Weber, sowie der Ältestenrat mit seinem Vorsitzenden Lothar
Walter hatten eine Form gewählt, die die Stunden zu einem Vergnügen werden
ließ. Keine Festreden, kein einzwängendes Programm sollte die Freude über
das silberne Jubiläum einengen. Jeder der über 160 geladenen Besucher konnte kommen und gehen wie es ihm beliebte. Die Kinder durften auch einmal laut sein, ohne dass es jemanden gestört hat. An diesem Abend wurde deutlich, was das Wort von der „offenen Kirche“ bedeuten soll. Trotz dieser Tatsachen, konnte man sich über die Geschichte des Gemeindezentrums auf dem Haidach ausgiebig informieren. Liebevoll hatte man in Wort und Bild die Vergangenheit in Form einer Ausstellung demonstriert. |
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| Fruchtbarer Dialog | |||
| In
einem Dialog zwischen Pfarrer Weber und dem Ältestenratsvorsitzenden – zuvor
hatte der Bläserkreis gekonnt mit festlichen und lustigen Weisen unter der
Leitung von Ingrid Hager eingestimmt – wurden die Menschen begrüßt, die
sich in das Gemeindezentrum in der Vergangenheit eingebracht hatten: Frühere
Pfarrer, Diakone oder auch verdiente Mitarbeiter. Willkommen geheißen wurde Oberbürgermeisterin Christel Augenstein und der Designer und Künstler Reinhold Krause. Letzterer hat die Gestaltung des Innenraumes der Kirche, der in einer Multifunktion Versammlungs- und Veranstaltungsort ist, maßgebend beeinflusst. Zu hören war, dass es bisher 1641 Gottesdienste gegeben hat, 767 Kinder getauft worden sind, 139 Mal der Bund fürs Leben geschlossen wurde. Dem standen 695 Beerdigungen und 1103 Konfirmationen gegenüber. Nach dem gemeinsamen Abendessen, gab es Gelegenheit, dem gut disponierten Haidach-Chor unter Leitung von Elisabeth Matter zu lauschen. Herzhaftes Lachen erfüllte die Räume bei dem in mehreren Akten aufgeführten Theaterstück „Der neue Pfarrer“. Hier wurde auf köstliche Weise verdeutlicht, welche Anforderungen an einen Seelsorger gestellt werden. |
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| Danach
hatten die Gäste Gelegenheit, ihren Teil zur Unterhaltung beizutragen. Reinhold
Krause erläuterte in kurzer Form noch einmal die Gestaltung der großen Glaswand
und des den Raum prägenden Kreuzes. Mit gekonnten Schrittkombinationen gefiel das Lateinpaar Carsten Ihlenfeld und Stelle Fries vom Schwarz Weiss Club Pforzheim. Verschiedene Sketche, Tanzeinlagen und kurz vorgetragene Erinnerung bestimmten den weiteren Verlauf. Der Sonntag sah einen gut besuchten Festgottesdienst, dem Pfarrer Eberhardt Weber in seiner Predigt den Psalm 127,1 „Wenn der Herr nicht das Haus baut, bauen umsonst, die daran bauen“ zu Grunde gelegt hatte. |
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