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Endlich
ist er da, der Frühling, noch muss er mit manchem Regenschauer kämpfen,
doch in den Gärten schauen uns die Blumen schon in vielfältiger Pracht
entgegen.
Nach Tod und Vergänglichkeit im Winter wird uns das große Wunder von Gottes
Schöpfung in seiner ganzen Schönheit offenbar.
Übrigens, kennen Sie die Geschichte: "Als Gott die Mutter schuf"?
Als Gott die Mutter schuf, machte er bereites den sechsten Tag Überstunden.
Da erschien der Engel und sagte: "Herr, ihr bastelt aber lange an dieser
Figur". Gott sagte: "Hast du auf die spezielle Bestellung geachtet? Sie
muss: vollwaschbar sein - aber nicht aus Plastik - 180 bewegliche austauschbare
Teile haben - von Essensresten und schwarzem Kaffee leben können - einen
Schoß haben, den man nicht mehr sieht, wenn sie aufsteht - einen Kuß geben
können, der alles heilt vom Beinbruch bis zum Liebeskummer; schließlich
muss sie auch sechs Paar Hände haben.
Da schüttelte der Engel den Kopf und sagte: "Sechs Paar Hände?
Das wird kaum gehen". "Die Hände machen mir kein Kopfzerbrechen"
sagte Gott. "Aber die drei Paar Augen, die so eine Mutter haben muss"."Gehören
die denn zum Standardmodell?" fragte der Engel. Gott nickte. "Ein
Paar, das durch geschlossene Türen blickt, während sie fragt: 'Was macht
ihr Gören denn da drin?', obwohl sie es doch längst weiß. Ein zweites
Paar am Hinterkopf, mit dem sie sieht, was sie nicht sehen soll, es aber
wissen muß. Und natürlich noch dieses Paar hier vorn, aus denen sie ein
Kind ansehen kann, das sich unmöglich benimmt und die doch sagen, 'Ich
verstehe dich, ich habe dich sehr lieb', ohne dass sie ein einziges Wort
spricht. …".
"Oh, Herr" sagte der Engel und zupfte ihn sachte am Ärmel "geht schlafen
und macht morgen weiter". " Ich kann nicht", sprach Gott, "denn
ich bin nahe daran etwas zu schaffen, das mir einigermaßen ähnelt".
"Ich habe bereits geschafft, dass sie sich selbst heilt, wenn sie
krank ist…..dass sie eine sechsköpfige Familie mit einem Pfund Gehacktem
satt bekommt und einen Neunjährigen dazu bewegen kann, sich unter die
Dusche zu stellen".
Der Engel ging langsam um das Modell der Mutter herum "zu weich" seufzte
er.
"Aber zäh!", sagte Gott energisch. "Du glaubst gar nicht, was diese
Mutter alles leisten und aushalten kann". "Kann sie denken?", "Nicht
nur denken, sondern sogar urteilen und Kompromisse schließen", sagte der
Schöpfer. Schließlich beugte sich der Engel vor und fuhr mit einem Finger
über die Wange des Modells. "Da ist ein Leck" sagte er. "Ich habe euch
ja gesagt, ihr versucht zuviel in dieses Modell hinein zupacken".
"Das ist kein Leck sagte der Herr, das ist eine Träne". "Wofür ist die?"...
"Die fließt bei Freude - Trauer - Enttäuschung - Schmerz - Verlassenheit
und Stolz". "Ihr seid ein Genie" sagte der Engel.
Da blickte ihn der Herr traurig an, "Die Träne", sagte er "ist nicht
von mir" ……
Was könnte man hinzufügen? Jeder von uns hat bzw. hatte eine Mutter ....
und wir wissen wohl, wie oft wir ihre Geduld auf eine harte Probe gestellt
haben.
Und wir, die wir Mütter bzw. Großmütter sind, kennen das Gefühl, wenn
unsere Kinder oder Enkelkinder ihre Grenzen austesten. Mit einem Schmunzeln
können wir erkennen, wie sich alles wiederholt.
Ein herzliches DankeSchön also unserem Schöpfer und natürlich auch dem
Geschöpf "Mutter" …. nicht nur einmal im Jahr, vielleicht an Muttertag
- nein, immer wieder aufs Neue sollen wir sagen: "Danke Mutter, dass
es Dich gibt". Warum Gott die Großmutter schuf, gell, das wissen Sie?
Sie nicht?
Also. .. weil Gott doch nicht überall gleichzeitig sein kann.
(Amen!)
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